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24.03.2015

Saisonauftakt für JWRacing powered by Adamol 1896

Rallycross Slovakiaring am 21./22. März 2015
 
Das Rallycross-Team JWRacing powered by Adamol 1896 kann mit dem Saisonauftakt auf dem Slovakiaring voll zufrieden sein.  Teamchef Jürgen Weiß pilotierte seinen Ford Focus in das Finale der Supercars, Teamkollege Oliver Gruber verfehlte mit seinem Ford Sierra Cosworth den Finaleinzug nur knapp.
 
Nach den ersten Trainingskilometern auf der neuen Strecke wurde die Fahrzeugeinstellung angepasst. Schon nach den ersten Runden war klar, dass der Slovakiaring bei weitem die schnellste Rallycross-Strecke ist, die im Rahmen der Österreichischen Meisterschaft je gefahren wurde. Aus den Telemetriedaten der Supercars wurden Spitzengeschwindigkeiten jenseits der 200 Km/h ausgelesen. Im Feld der Supercars, das mit 18 Teilnehmern aus vier Nationen besetzt war, kam Jürgen Weiß im ersten Vorlauf auf die achte Position. Wesentlich besser ging es dann im zweiten Vorlauf, wo Jürgen Weiß mit Rang vier an die Spitze fuhr. Der neunte Platz im abschließenden dritten Vorlauf führte zum fünften Zwischenrang nach den Vorläufen. Damit war die Qualifikation für das Semifinale geschafft. Aus jedem Semifinale steigen die ersten drei Piloten in das Finale auf und Jürgen Weiß gelang dieses Kunststück. Im Finale machte der Ford Focus anfangs Probleme und das Feld konnte sich schon bald etwas absetzen. Gegen Rennmitte lief der Bolide wieder wie ein Uhrwerk und Jürgen Weiß startete eine Aufholjagd, nach der er noch den fünften Rang holen konnte. Der Sieg bei den Supercars ging an den Ungarn Tamas Karai im Skoda Fabia vor Alois Höller (Ford Focus) und dem Ungarn Janko Wieszt im Seat Leon. „Die Supercars waren zum Saisonauftakt sehr stark besetzt. In diesem internationalen Klassefeld bin ich mit Rang fünf sehr zufrieden, das war vor dem Rennen nicht unbedingt zu erwarten.“ So der Kommentar eines überglücklichen Jürgen Weiß nach dem Finale am Sonntag.
 
Am Ford Sierra seines Teamkollegen Oliver Gruber brach gleich im ersten Vorlauf ein Stoßdämpfer. Damit kam Oliver Gruber nur an die 15. Stelle bei den SuperTouringCars und hatte mit diesem Ergebnis das ganze Wochenende zu kämpfen. Es werden seit heuer ja alle Vorläufe gewertet und so brachten ihn die Plätze sechs und fünf in den verbleibenden Läufen zwar nach vorne, mehr als Rang acht im Zwischenklassement war aber nicht drin. Oliver Gruber verpasste im Semifinale den Aufstieg in das Finale nur knapp und belegte in der Gesamtwertung der SuperTouringCars den siebenten Rang. Der Sieg ging an Karl Schadenhofer (VW Golf) vor den beiden Ungarn Zsolt Csendes (Opel Ascona) und Zsolt Peitler (BMW 325i).
 
Für Jürgen Weiß geht es im Mai mit einem Lauf zur FIA-Zonenmeisterschaft Zentraleuropa im italienischen Maggiora weiter. Oliver Gruber wird erst wieder beim nächsten ÖM-Lauf in Nyirad/Ungarn am 7. Juni mit von der Partie sein.